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Sachbezugswerte 2022

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 26. November 2021 der "Zwölften Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung" für das Jahr 2022 zugestimmt. Damit stehen die Sachbezugswerte für das Jahr 2022 fest.

Die amtlichen Sachbezugswerte werden jährlich an die Entwicklung der Verbraucherpreise angepasst. 

Sachbezüge 2022: Die Werte

Im Jahr 2022 wird der Monatswert für Verpflegung 270 Euro betragen. Der Monatswert für Unterkunft und Miete wird auf 241 Euro festgelegt.

Sachbezugswerte 2022: Verbraucherpreisindex maßgeblich

Für die Sachbezüge 2022 ist der Verbraucherpreisindex im Zeitraum von Juni 2020 bis Juni 2021 maßgeblich.

Sachbezug Verpflegung 2022

Der Monatswert für Verpflegung wird ab 1. Januar 2022 auf 270 Euro angehoben. Damit sind für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten

  • für ein Frühstück 1,87 Euro
  • für ein Mittag- oder Abendessen 3,57 Euro

anzusetzen.

Sachbezug Unterkunft 2022

Ab 1. Januar 2022 wird der Wert für Unterkunft oder Mieten 241 Euro betragen. Der Wert der Unterkunft kann auch mit dem ortsüblichen Mietpreis bewertet werden, wenn der Tabellenwert nach Lage des Einzelfalls unbillig wäre (§ 2 Abs. 3 der SvEV). Kalendertäglich beträgt der Wert ab dem 1. Januar 2022 8,03 Euro.

Verordnung zur Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung 2022

Die Sachbezugswerte werden jährlich durch eine Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) angepasst, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) erlassen wird.

Neue Sachbezugswerte 2022 sind ab 1. Januar anzusetzen

Die Sachbezugswerte 2022 sind bereits ab dem ersten Abrechnungsmonat des Jahres 2022 maßgeblich, da die geänderte SvEV am 1. Januar 2022 in Kraft tritt. Sachbezüge sind 2022 in Höhe der neu festgesetzten Werte einheitlich sowohl steuer- als auch beitragspflichtig in der Sozialversicherung.

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