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Pandemie: Veränderte Einstellung zur Arbeit

Das Corona-Pandemie-Jahr war für viele Beschäftigte stressig. Die Folgen davon sind Unzufriedenheit im Beruf und psychische Probleme.

Die Ergebnisse einer Umfrage von Oracle und Workplace Intelligence zeigen, dass die vergangenen Monate für viele Beschäftigte weltweit eine schwierige Zeit war. Im Juli und August 2021 wurden fast 15.000 Führungskräfte, Personalleiter, Manager und Vollzeitbeschäftigte u. a. zu den Auswirkungen von COVID-19 auf den Arbeitsplatz befragt. Aus Europa beantworteten Teilnehmer aus Frankreich, den Niederlanden und Deutschland die Fragen. Hier die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

Negative Auswirkungen durch die Pandemie

80 Prozent gaben an, dass sich das vergangene Jahr negativ auf sie ausgewirkt hat. Die Gründe dafür waren vor allem:

 

  • finanzielle Probleme,
  • psychische Belastungen,
  • das Gefühl von Einsamkeit,
  • mangelnde Karrieremotivation sowie
  • das Gefühl vom eigenen Leben abgekoppelt zu sein.

2021 war geprägt von Stress und Ängsten

  • 80 Prozent der Befragten sind mit der Unterstützung durch Vorgesetzte unzufrieden, wenn es z. B. um Weiterbildung oder die Möglichkeit neuer Aufgaben im Unternehmen geht.
  • 75 Prozent würden gerne berufliche Veränderungen vornehmen, allerdings gibt es verschiedene Hindernisse, die sie davon abhalten, wie Orientierungslosigkeit oder Selbstzweifel.
  • 70 Prozent der deutschen Arbeitnehmer bezeichnen 2021 als das stressigste Jahr im Job.
  • 63 Prozent hatten das Gefühl beruflich festzustecken, was sich auch auf ihr Privatleben ausgewirkt hat.
  • 62 Prozent sagten, dass sie mehr Stress und Ängste am Arbeitsplatz erlebt haben als die Jahre davor.
  • 52 Prozent hatten 2021 am Arbeitsplatz mehr mit ihrer psychischen Gesundheit zu kämpfen als 2020.
  • 45 Prozent äußerten sich besorgt, dass Roboter und Technologien in Zukunft ihre Tätigkeit übernehmen könnten.
  • 20 Prozent hatten das Gefühl, dass ihre Qualifikationen veraltet seien.

In der Pandemie über das Leben nachgedacht

  • 93 Prozent der Befragten gaben an, dass sie während der Pandemie über ihr berufliches und persönliches Leben und über ihre Zukunft nachgedacht hätten.
  • 74 Prozent haben das Gefühl für 2022 ihr Berufsleben im Griff zu haben.
  • 83 Prozent wollen sich beruflich verändern, indem sie z. B. an Weiterbildungen teilnehmen, eine Beförderung oder Gehalterhöhung anstreben oder eine neue Rolle im Unternehmen übernehmen wollen.

Seit Corona wird Erfolg anders definiert

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen auch, dass die Beschäftigten beim Thema Erfolg heute andere Prioritäten setzen als vor der Pandemie.

  • 88 Prozent definieren Erfolg heute anders.
  • Für 42 Prozent ist eine ausgewogene Work-Life-Balance ein wichtiger Erfolgsfaktor geworden.
  • 37 Prozent sehen in ihrer psychischen Gesundheit einen wichtigen Beitrag für ihren Erfolg.
  • 33 Prozent empfinden Erfolg dann, wenn sie flexibel entscheiden können, wann und wo sie arbeiten.
  • 29 Prozent messen einer sinnvollen Tätigkeit mehr Erfolg bei als einem regelmäßigem Gehaltsscheck.

Das sollten Arbeitgeber nun bedenken

Wie soll der Arbeitsplatz nach der Pandemie aussehen? Unternehmen müssen den Bewusstseinswandel der Beschäftigten berücksichtigen, wenn sie ihre Mitarbeiter halten wollen.

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