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TK Lexikon Arbeitsrecht, Janas, HI7632295, Stand: 09.10.2019
HI7632295

Studenten/Teilnehmer an dualen Studiengängen, sozialversicherungsrechtliche Beurteilung (ab 1.1.2013)[i]

[ 1 ]

Sonderfälle wie Fortsetzung einer bereits vor dem Studium bestehenden Beschäftigung o. ä. werden hier nicht dargestellt.

[ 2 ]

Zur Unfallversicherung ist Entgelt grundsätzlich beitragspflichtig.

[ 3 ]

Bezieht sich auf die Umlagepflicht der Vergütung, nicht auf die Zählung der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer für die Teilnahme an der U1.

[ 4 ]

Auch, wenn mehr als 20 Std./Woche gearbeitet wird, aber in den Abend- oder Nachtstunden oder an den Wochenenden.

[ 5 ]

Die Pauschalbeiträge von 13 % des Arbeitsentgelts sind nur zu zahlen, wenn der Student gesetzlich krankenversichert ist.

[ 6 ]

Der Arbeitnehmer kann sich von der RV-Pflicht befreien lassen.

[ 7 ]

Beitragsanteile: 15 % Arbeitgeber und 3,6 % Arbeitnehmer. Im Falle der Befreiung zahlt nur der Arbeitgeber Pauschalbeiträge von 15 %.

[ 8 ]

In der Rentenversicherung erfolgt die versicherungsrechtliche Beurteilung nach den allgemeinen Grundsätzen. Eine Beschäftigung während des Studiums ist danach grundsätzlich versicherungspflichtig.

[ 9 ]

Die Pauschalbeiträge von 13 % des Arbeitsentgelts sind nur zu zahlen, wenn der Student gesetzlich krankenversichert ist.

[ 10 ]

Der Arbeitnehmer kann sich von der RV-Pflicht befreien lassen.

[ 11 ]

Beitragsanteile: 15 % Arbeitgeber und 3,6 % Arbeitnehmer. Im Falle der Befreiung zahlt nur der Arbeitgeber Pauschalbeiträge von 15 %.

[ 12 ]

Die Studenteneigenschaft und damit die Versicherungsfreiheit in der KV-, PV- und ALV bestehen bei befristeter Beschäftigung, wenn der Student im Laufe des Jahres nicht mehr als 182 Kalendertage beschäftigt ist. Die Jahresfrist berechnet sich rückwärts vom voraussichtlichen Ende der befristeten Beschäftigung. Anzurechnen sind alle Beschäftigungen mit mehr als 20 Std. wö. Arbeitszeit.

[ 13 ]

Die Pauschalbeiträge von 13 % des Arbeitsentgelts sind nur zu zahlen, wenn der Student gesetzlich krankenversichert ist.

[ 14 ]

Der Arbeitnehmer kann sich von der RV-Pflicht befreien lassen.

[ 15 ]

Beitragsanteile: 15 % Arbeitgeber und 3,6 % Arbeitnehmer. Im Falle der Befreiung zahlt nur der Arbeitgeber Pauschalbeiträge von 15 %.

[ 16 ]

In der Rentenversicherung erfolgt die versicherungsrechtliche Beurteilung nach den allgemeinen Grundsätzen. Eine Beschäftigung während des Studiums ist danach grundsätzlich versicherungspflichtig.

[ 17 ]

Die Pauschalbeiträge von 13 % des Arbeitsentgelts sind nur zu zahlen, wenn der Student gesetzlich krankenversichert ist.

[ 18 ]

Der Arbeitnehmer kann sich von der RV-Pflicht befreien lassen.

[ 19 ]

Beitragsanteile: 15 % Arbeitgeber und 3,6 % Arbeitnehmer. Im Falle der Befreiung zahlt nur der Arbeitgeber Pauschalbeiträge von 15 %.

[ 20 ]

Die Studenteneigenschaft und damit die Versicherungsfreiheit in der KV-, PV- und ALV bestehen bei befristeter Beschäftigung, wenn der Student im Laufe des Jahres nicht mehr als 182 Kalendertage beschäftigt ist. Die Jahresfrist berechnet sich rückwärts vom voraussichtlichen Ende der befristeten Beschäftigung. Anzurechnen sind alle Beschäftigungen mit mehr als 20 Std. wö. Arbeitszeit.

[ 21 ]

Die Teilnehmer an dualen Studiengängen werden seit 1.1.2012 einheitlich zu allen Sozialversicherungszweigen wie Auszubildende beurteilt.

[ 22 ]

Zur Unfallversicherung ist Entgelt grundsätzlich beitragspflichtig.

[ 23 ]

Bezieht sich auf die Umlagepflicht der Vergütung, nicht auf die Zählung der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer für die Teilnahme an der U1.

[ 24 ]

Das Studium ist mit einer betrieblichen Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf verbunden. Studienphasen und Berufsausbildung werden sowohl zeitlich als auch inhaltlich miteinander verzahnt.

[ 25 ]

Es besteht jedoch Versicherungspflicht als Student nach § 5 Abs. 1 Nr. 10 SGB V bzw. § 20 Abs. 1 Satz 2 Nr. 10 SGB XI, sofern keine vorrangige Familienversicherung besteht. Die Beiträge sind vom Studenten selbst zu tragen.

[ 26 ]

Die Studierenden sind als Auszubildende ohne Entgelt pflichtversichert (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 SGB VI bzw. § 25 Abs. 1 SGB III).

[ 27 ]

In der DEÜV-Meldung ist der Personengruppenschlüssel (PGR) 102 zu erfassen.

[ 28 ]

Richtet sich an Studenten mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit ein Studium durchführen. Es besteht regelmäßig nur eine zeitliche, aber keine inhaltliche Verzahnung von theoretischer und praktischer Ausbildung.

[ 29 ]

Hoher Anteil berufspraktischer Phasen, die inhaltlich und zeitlich mit der theoretischen Ausbildung an der Hochschule verknüpft ist. Enge organisatorische und lehrplanmäßige Verzahnung zwischen Theorie- und Praxisphasen.

[ 30 ]

In der DEÜV-Meldung ist der Personengruppenschlüssel (PGR) 121 bei einem mtl. Arbeitsentgelt bis 325 EUR und der PGR 102 bei einem mtl. Arbeitsentgelt über 325 EUR zu erfassen.

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