Änderungen im Überblick

Änderungshinweise

20.12.2019 Ab Januar 2020 wurde der pauschalierungsfähige durchschnittliche Stundenlohn für kurzfristig Beschäftigte von 12 EUR auf 15 EUR erhöht. Zudem wurde der pauschalierungsfähige durchschnittliche Tagesverdienst von 72 EUR auf 120 EUR erhöht. Sobald eine dieser Grenzen überschritten wird, scheidet die Pauschalierungsmöglichkeit der Lohnsteuer mit 25 % aus.

01.01.2019 Aufgrund des Qualifizierungschancengesetzes gilt für alle Personen in kurzfristigen Beschäftigungen auch über den 31.12.2018 hinaus die Zeitgrenze von drei Monaten beziehungsweise 70 Tagen. Wird die Beschäftigung für einen kürzeren Zeitraum als einen Monat ausgeübt, ist zur Prüfung der Berufsmäßigkeit im jeweiligen Monat dennoch keine anteilige Entgeltgrenze, sondern der monatliche Grenzbetrag von 450 EUR anzusetzen.

19.03.2017 Die bisher eingeschränkten Möglichkeiten, mehrere befristete Beschäftigungen zu erfassen, wurden deutlich optimiert - sowohl für Prüfung auf Kurzfristigkeit bei Aushilfen als auch für Werkstudenten mit zwei oder mehr relevanten befristeten Jobs. Es können unter anderem nun auch in die Rahmenfristen hinein- bzw. herausragende Beschäftigungen erfasst werden.

05.02.2017 Studenten, die überwiegend in den Abend-/Nachstunden im Schnitt mehr als 20 Wochenstunden arbeiten, sind ab 1.1.2017 dann nicht mehr als Werkstudenten versicherungsfrei, wenn sie unbefristet oder mehr als 26 Wochen innerhalb eines Zeitjahres beschäftigt werden. Die Neufassung des am 22.12.2016 veröffentlichten Rundschreibens wurde nun umgesetzt. Vor 2017 begonnene Studentenjobs sind nicht umzustellen.

18.12.2015 Keine Rechtsänderungen zum Jahreswechsel 2016. Bezüglich der Zusammenrechnung studentischer Beschäftigungen wurde die Ergebnisauswertung nochmals besser ausdifferenziert.

29.07.2015 Mit dem Bürokratieentlastungsgesetz wurde rückwirkend ab 1.1.2015 die Pauschalierungsgrenze für kurzfristig Beschäftigte von 62 EUR auf 68 EUR angehoben. Bis zu diesem Grenzwert kann der Arbeitgeber, sofern noch weitere Voraussetzungen erfüllt sind, die Lohnsteuer pauschal mit 25 % versteuern.

01.01.2015 Die Übergangsregelungen der Minijob-Reform 2013 für geringfügige Beschäftigungen gelten ab 1.1.2015 nicht mehr. Außerdem können ab 1.1.2015 kurzfristige Beschäftigungen auf bis zu 3 Monate oder 70 Arbeitstage im Jahr sozialversicherungsfrei ausgeübt werden. Dies wirkt sich auch auf geringfügig entlohnte Beschäftigungen aus. Das BSG hat in einem wichtigen Urteil zur Abgrenzung einer gelegentlichen kurzfristigen von einer regelmäßigen geringfügig entlohnten Beschäftigung Stellung genommen.