Änderungen im Überblick

Änderungshinweise

01.01.2020, Ressort: Lohnsteuer Zum 1.1.2020 wurde der pauschalierungsfähige durchschnittliche Stundenlohn von 12 EUR auf 15 EUR erhöht. Der pauschalierungsfähige durchschnittliche Tagesverdienst wurde von 72 EUR auf 120 EUR erhöht. Sobald eine dieser Grenzen überschritten wird, scheidet die Pauschalierungsmöglichkeit mit 25 % aus.

23.04.2018, Ressort: Sozialversicherung Unständig Beschäftigte sind kranken-, pflege- und rentenversicherungspflichtig; sie sind jedoch in der Arbeitslosenversicherung versicherungsfrei, wenn die unständige Beschäftigung berufsmäßig ausgeübt wird. In der gesetzlichen Rentenversicherung wird das Kriterium der Berufsmäßigkeit bei der Ausübung der unständigen Beschäftigung nicht verlangt. Hier besteht demnach auch Versicherungspflicht, wenn die unständige Beschäftigung nicht berufsmäßig, sondern nur gelegentlich ausgeübt wird.

18.12.2017, Ressort: Sozialversicherung Wird innerhalb des 3-Wochen-Zeitraums eine versicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen, die keine unständige Beschäftigung ist, endet grundsätzlich der Erhalt der Mitgliedschaft bei der Krankenkasse. Für den Fall, dass diese Beschäftigung aber nach kurzer Zeit wieder beendet wird, kommt es für die restliche Zeit der ursprünglichen 3 Wochen wieder zu einem Erhalt der ursprünglichen Mitgliedschaft als unständig Beschäftigter.

13.03.2017, Ressort: Lohnsteuer Die durchschnittliche Tageslohngrenze wurde an die Mindestlohn-Erhöhung 2017 von 8,84 EUR pro Stunde angepasst und beträgt nun 72 EUR (2016: 68 EUR).

28.07.2015, Ressort: Lohnsteuer Mit dem "Gesetz zur Entlastung insbesondere der mittelständischen Wirtschaft von Bürokratie" (sog. Bürokratieentlastungsgesetz) wurde die tägliche Verdienstgrenze von bislang 62 EUR auf 68 EUR angehoben; das entspricht 8,50 EUR für 8 Arbeitsstunden. Die Neuregelung erfolgt vor dem Hintergrund der Einführung des sog. Mindestlohnes und ist erstmals für 2015 anzuwenden.

30.04.2010, Ressort: Arbeitsrecht Das Stichwort wurde grundlegend überarbeitet sowie um neue Rechtsprechung und eine Begriffsdefinition erweitert.