Änderungen im Überblick

Änderungshinweise

28.05.2021, Ressort: Sozialversicherung Die bisherige Rechtsauffassung, nach der bei einer kurzfristigen Beschäftigung von dem 3-Monatszeitraum auszugehen war, wenn diese an mindestens 5 Tagen/Woche ausgeübt wurde und 70 Arbeitstage bei einer regelmäßigen Arbeitszeit unter 5 Tagen/Woche anzusetzen waren, wurde durch die BSG Rechtsprechung verworfen. Ab dem 1.6.2021 gelten höhere Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen zwischen dem 1.3.2021 und dem 31.10.2021.

17.05.2021, Ressort: Sozialversicherung Für Beschäftigungen, die vom 1.3.2021 bis 31.10.2021 an mindestens 5 Tagen in der Woche ausgeübt werden, ist der 4-Monatszeitraum maßgebend. Wird die Beschäftigung an weniger als 5 Tagen ausgeübt, ist von 102 Arbeitstagen auszugehen.

01.01.2021, Ressort: Sozialversicherung Für kurzfristig Beschäftigte ist die Insolvenzgeldumlage zu zahlen. Diese beträgt ab 1.1.2021 0,12 %.

24.09.2020, Ressort: Sozialversicherung Die Umlage 1 für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit beträgt bei der Minijob-Zentrale ab 1.10.2020 1,0 % (bis 30.9.2020: 0,9 %) des Bruttoarbeitsentgelts, zur Umlage 2 sind ab 1.10.2020 0,39 % (bis 30.9.2020: 0,19 %) des Bruttoarbeitsentgelts zu zahlen.

21.04.2020, Ressort: Sozialversicherung Kurzfristige Beschäftigungen sind in der Zeit vom 1.3.2020 bis 31.10.2020 versicherungsfrei, wenn sie auf nicht mehr als 5 Monate bzw. 115 Arbeitstage begrenzt sind und nicht berufsmäßig ausgeübt werden. In der Zeit vom 1.1.2020 bis 29.2.2020 und ab 1.11.2020 bis 31.12.2020 gelten die Befristungen von 3 Monaten bzw. 70 Arbeitstagen.

01.01.2020, Ressort: Lohnsteuer Die Grenzen zur Lohnsteuerpauschalierung bei kurzfristig Beschäftigten wurden zum 1.1.2020 angehoben: Eine Pauschalierung ist zulässig, wenn der durchschnittliche Arbeitslohn je Arbeitstag 120 EUR (bis 2019: 72 EUR) nicht übersteigt. Der pauschalierungsfähige durchschnittliche Stundenlohn darf 15 EUR nicht überschreiten (bis 2019: 12 EUR).

01.06.2019, Ressort: Sozialversicherung Die Umlage der Ausgleichsverfahren für die Arbeitgeberaufwendungen bei Mutterschaftsleistungen (U2) beträgt ab 1.6.2019 0,19 % (bis 31.5.2019 0,24 %).