Änderungen im Überblick

Änderungshinweise

27.04.2021, Ressort: Sozialversicherung Die Bezugsdauer des Kinderpflegekrankengelds wurde erneut verlängert. Es kann für längstens 30 bzw. bei mehreren Kindern für 65 Arbeitstage bezogen werden. Für alleinerziehende Versicherte beträgt der Anspruch 60 bzw. 130 Arbeitstage.

19.01.2021, Ressort: Sozialversicherung Kinderpflegekrankengeld wird in der Zeit vom 5.1. bis zum 31.12.2021 auch gezahlt, wenn das Kind nicht krank ist, sondern zu Hause betreut wird, weil die Schule oder die Kita pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wurde. Die Anspruchsdauer beträgt längstens 20 bzw. bei mehreren Kindern 45 Arbeitstage. Für alleinerziehende Versicherte ist der Anspruch auf 40 bzw. 90 Arbeitstage verlängert worden.

14.01.2021, Ressort: Arbeitsrecht Der Anspruch auf Kinderkrankengeld wird vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie befristet von 10 auf 20 Tage pro Elternteil pro Kind und von 20 auf 40 Tage für Alleinerziehende ausgeweitet. Der Anspruch soll nicht nur bei Krankheit des Kindes gelten, sondern auch, wenn Kitas und Schulen geschlossen sind.

22.10.2020, Ressort: Arbeitsrecht Durch das Krankenhauszukunftsgesetz wird geregelt, dass gemeinsam erziehende Eltern im Jahr 2020 noch weitere 5 Tage (Alleinerziehende 10 Tage) Anspruch auf Kinderkrankgengeld haben.

20.10.2020, Ressort: Sozialversicherung Wegen der andauernden Pandemie ist die Anspruchsdauer bis zum 31.12.2020 für jedes Kind auf höchstens 15 Arbeitstage (insgesamt nicht mehr als 35 Arbeitstage) und für alleinerziehende Versicherte auf längstens 30 Arbeitstage (insgesamt nicht mehr als 70 Arbeitstage) erweitert worden. Das kalendertägliche Krankengeld darf 70 % der kalendertäglichen Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung nicht übersteigen. Im Jahr 2021 beträgt es 112,88 EUR.

01.01.2020, Ressort: Sozialversicherung Das kalendertägliche Krankengeld darf 70 % der kalendertäglichen Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung nicht übersteigen. Es beträgt im Jahr 2020 156,25 EUR.

01.01.2020, Ressort: Arbeitsrecht Die Ausführungen zum Freistellungsanspruch von Arbeitnehmern bei Erkrankung eines Kindes wurden um neue Rechtsprechung ergänzt und zur Abgrenzung unterschiedlicher Rechtsgrundlagen erweitert.