Änderungen im Überblick

Änderungshinweise

19.03.2021, Ressort: Sozialversicherung Die Tätigkeit im Homeoffice führt bei Grenzgängern sozialversicherungsrechtlich nicht zu einer Änderung der anwendbaren Rechtsvorschriften. Die Beschäftigung im Homeoffice erfolgt nur vorübergehend und in Abstimmung mit dem Arbeitgeber, der sein Direktionsrecht ausübt. Voraussetzung ist aber, dass die Tätigkeit im Homeoffice für einen Zeitraum von nicht mehr als 24 Kalendermonaten ausgeübt wird.

16.03.2021, Ressort: Arbeitsrecht Das Stichwort wurde um Ausführungen zur Testpflicht von Grenzgängern sowie zur Bestimmung des Arbeitsortes bei Grenzgängern, die aufgrund der Covid-19-Pandemie im Homeoffice arbeiten, ergänzt.

06.10.2020, Ressort: Lohnsteuer Infolge der Corona-Pandemie wurden Konsultationsvereinbarungen getroffen, durch die ein Verlust der Grenzgängereigenschaft und damit ein Wechsel des Besteuerungsrechts durch fehlende Pendelbewegungen zwischen Wohn- und Tätigkeitsstaat vermieden werden soll. Dies gilt in Fällen, in denen Grenzschließungen und Einreiseverbote sowie behördliche Empfehlungen oder Anweisungen des Arbeitgebers zu "Homeoffice- oder Arbeitsfreistellungstagen" führen.

04.11.2019, Ressort: Lohnsteuer Das Stichwort wurde umfangreich ergänzt. Bestehende Zweifelsfragen hinsichtlich der Auslegung der Grenzgängerregelung mit Österreich (BMF, Schreiben v. 18.4.2019, IV B 3 - S 1301 - AUT/07/10015 – 02) werden erläutert.

12.10.2018, Ressort: Lohnsteuer Eine Abfindung an einen Grenzgänger bei Wegzug während eines bestehenden Dienstverhältnisses unterliegt teilweise der inländischen Steuerpflicht. Der steuerpflichtige Anteil ermittelt sich auf Basis der in Deutschland steuerpflichtigen Arbeitstage. Das geht hervor aus einem Urteil des FG Baden-Württemberg v. 16.1.2018, 6 K 1405/15.

19.04.2018, Ressort: Arbeitsrecht Bei der Berechnung von Insolvenzgeld gem. § 167 Abs. 2 SGB III für Grenzgänger darf ein fiktiver Lohnsteuerabzug nach inländischem Recht auch dann vorgenommen werden, wenn dadurch der Grenzgänger keine seinem bisherigen Nettoarbeitsentgelt entsprechende Leistung erhält, da das Insolvenzgeld keiner Doppelbesteuerung unterliegt (EuGH, Urteil v. 2.3.2017, C-496/15 "Eschenbrenner").

01.01.2017, Ressort: Lohnsteuer Seit dem 1.1.2017 sind deutsche Arbeitgeber, die französische Grenzgänger beschäftigen, dazu verpflichtet, in der Lohnsteuerbescheinigung unter Nr. 2 die Großbuchstaben "FR" einzutragen. Diese sind um die Ziffern 1, 2 oder 3 zu ergänzen, je nachdem ob der Grenzgänger zuletzt in Baden-Württemberg (FR1), Rheinland-Pfalz (FR2) oder im Saarland (FR3) tätig war.