Änderungen im Überblick

Änderungshinweise

01.01.2021, Ressort: Sozialversicherung Ab dem 1.1.2021 beträgt die Insolvenzgeldumlage 0,12 %.

01.01.2021, Ressort: Lohnsteuer Arbeitgeber sind künftig verpflichtet, in Meldungen zur Minijob-Zentrale anzugeben, ob die Lohnsteuer pauschal oder nach individuellen Steuermerkmalen abgerechnet worden ist.

01.10.2020, Ressort: Sozialversicherung Die U1 für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Krankheit beträgt bei der Minijob-Zentrale ab 1.10.2010 1,0 % (bis 30.9.2020: 0,90 %) des Bruttoarbeitsentgelts. Die U2 für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft beträgt bei der Minijob-Zentrale seit 1.10.2020 0,39 % (bis 30.9.2020: 0,19 %) des Bruttoarbeitsentgelts.

07.04.2020, Ressort: Sozialversicherung Übersteigt das Arbeitsentgelt nur gelegentlich und unvorhergesehen die Geringfügigkeitsgrenze, bleibt es weiterhin bei der Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege – und Arbeitslosenversicherung. Als gelegentlich ist vom 1.1.2020 bis 29.2.2020 ein Zeitraum von bis zu 3 Monaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen. In der Zeit vom 1.3.2020 bis 31.10.2020 ist als gelegentlich ein Zeitraum von bis zu 5 Monaten innerhalb eines Zeitjahres anzusehen (GR v. 30.3.2020: Abschn. 3.3.).

01.01.2020, Ressort: Sozialversicherung Ein Nachweis über das Bestehen eines Krankenversicherungsschutzes außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung sollte zu den Entgeltunterlagen genommen werden. Dies gilt insbesondere für geringfügig entlohnt Beschäftigte, die privat krankenversichert sind. Damit geringfügig entlohnt Beschäftigte (für die der Mindestlohn von 9,35 EUR ab 1.1.2020 anzusetzen ist) die 450 EUR Grenze nicht überschreiten, dürfen sie ab 1.1.2020 an maximal 11,11 Stunden in der Woche beschäftigt werden.

25.06.2019, Ressort: Sozialversicherung Soweit für den Arbeitnehmer der Mindestlohn zur Anwendung kommt, ergibt sich durch die Umrechnung der Entgeltgrenze auf den Mindestlohn eine maximal zulässige Arbeitszeit von 11,3 Stunden wöchentlich bzw. 48,97 Stunden monatlich. Sollten diese Zeitgrenzen überschritten werden, liegt von Anfang an kein 450-EUR-Minijob, sondern eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vor.

01.06.2019, Ressort: Sozialversicherung Die U2 für den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft beträgt bei der Minijob-Zentrale ab 1.6.2019 0,19 % des Bruttoarbeitsentgelts (bis 31.5.2019 0,24 %).