Änderungen im Überblick

Änderungshinweise

01.01.2021, Ressort: Sozialversicherung Im Beispiel zur "Ermittlung des beitragspflichtigen Anteils bei pauschaler Versteuerung" wurde die Erhöhung der Entfernungskilometer-Pauschale von 0,30 EUR auf 0,35 EUR bei Entfernungen von mehr als 21 km berücksichtigt.

01.01.2021, Ressort: Lohnsteuer Die pauschale Dienstwagenbesteuerung für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte mit 15 % ist auf den Betrag begrenzt, den der Arbeitnehmer als Werbungskosten geltend machen könnte. Zum 1.1.2021 hat sich die Entfernungspauschale ab dem 21. Entfernungskilometer auf 0,35 EUR erhöht. Folglich ist auch die Obergrenze für die Pauschalierung gestiegen. Zudem wurden Ausführungen zu den Folgen der USt-Senkung auf 16 % im Zeitraum 1.7.-31.12.2020 ergänzt, die über das Jahr 2020 hinaus gehen.

28.11.2019, Ressort: Arbeitsrecht Das Stichwort wurde um eine Rechtsprechung des BAG ergänzt.

09.11.2018, Ressort: Lohnsteuer Nutzungsentgelte, die der Arbeitnehmer für die Überlassung eines Firmenwagens an seinen Arbeitgeber bezahlt, mindern den geldwerten Vorteil. Zu den anrechenbaren Zahlungen zählen nicht nur pauschale Nutzungsentgelte, sondern auch individuelle Betriebskosten, insbesondere übernommene Treibstoffkosten sind als Nutzungsentgelt vorteilsmindernd zu berücksichtigen. BMF, Schreiben v. 4.4.2018, IV C 5 – S 2334/18/10001, BStBl 2018 I S. 592, Tz. 8.

13.07.2018, Ressort: Arbeitsrecht Vertragliche Gestaltungen über den Austausch eines Fahrzeugs gegen ein Fahrzeug einer niedrigeren Kategorie ("Downgrading") unterliegen bei erlaubter Privatnutzung einer Inhaltskontrolle. Hierbei handelt es sich um einen Teilwiderruf eines Entgeltbestandteils.

30.04.2018, Ressort: Lohnsteuer Ergänzt wurde ein Abschnitt zum Nutzungsverzicht anstelle eines Nutzungsverbots auf die Privatnutzung des betrieblichen Fahrzeugs. Der Nutzungsverzicht kann auch die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte bzw. die Familienheimfahrten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung umfassen, s. BMF-Schreiben v. 4.4.2018, IV C 5 - S 2334/18/10001.

01.01.2017, Ressort: Sozialversicherung Ab 1.1.2017 sind die vom Arbeitgeber gewährten Vorteile für das elektrische Aufladen des Elektro- oder Hybridfahrzeuges an einer ortsfesten betrieblichen Ladestation steuerfrei und somit auch beitragsfrei zur Sozialversicherung. Dies gilt allerdings nur, wenn diese geldwerten Vorteile zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitsentgelt erbracht werden.