Änderungen im Überblick

Änderungshinweise

11.05.2020, Ressort: Lohnsteuer Ergänzt wurde ein Praxis-Tipp zur Zahlung einer Corona-Sonderzahlung anstelle einer Abfindung, wenn das Dienstverhältnis aufgrund der Corona-Krise beendet wird.

20.11.2019, Ressort: Lohnsteuer Ergänzt wurden Beispiele zu zusätzlichen Entlassungsentschädigungen, die Teil einer einheitlichen Entschädigung sind, aber aus Gründen der sozialen Fürsorge für eine gewisse Übergangszeit in späteren Kalenderjahren gewährt werden. Für die Beurteilung der Hauptleistung als eine zusammengeballte Entschädigung sind sie unschädlich, wenn sie weniger als 50 % der Hauptleistung betragen.

16.03.2017, Ressort: Sozialversicherung Erhält der Arbeitnehmer im Rahmen eines in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung versicherungsfreien geringfügig entlohnten Minijobs eine Abfindung, führt dies nicht zum Eintritt von Versicherungspflicht. Für das Überschreiten der bei geringfügig entlohnten Beschäftigungen maßgeblichen Entgeltgrenze von 450 EUR monatlich, kommt es auf das „regelmäßig“ erzielte Arbeitsentgelt an.

14.06.2016, Ressort: Lohnsteuer Die Auszahlung einer Abfindung in 2 Teilbeträgen steht der ermäßigten Besteuerung nicht entgegen, wenn die Nebenleistung nicht mehr als 10 % beträgt oder geringer ist als die Steuerermäßigung. Bisher hatten Verwaltung und Rechtsprechung maximal 5 % der Hauptleistung anerkannt. Aufgrund eines aktuellen BFH-Urteils vom 13.10.2015, Az. IX R 46/14 hat die Finanzverwaltung mit BMF-Schreiben vom 4.3.2016, IV C 4 – S 2290/13/10002 :031 den sog. Abfindungserlass aus 2013 angepasst.

30.04.2010, Ressort: Arbeitsrecht Das Stichwort wurde komplett überarbeitet, mit einer Begriffsdefinition versehen und um neue Rechtsprechung ergänzt.

30.04.2010, Ressort: Lohnsteuer Nach dem Auslaufen besonderer Übergangsregelungen sind Entlassungsabfindungen nunmehr stets steuerpflichtig.

20.10.2008, Ressort: Arbeitsrecht Die Abfindung durch Urteil nach § 9 KSchG setzt einen Auflösungsantrag voraus. Der Antrag kann im Kündigungsrechtsstreit bis zur letzten mündlichen Verhandlung der Berufsinstanz gestellt werden. Hat allerdings der im Kündigungsrechtsstreit in erster Instanz unterlegene Arbeitgeber Berufung eingelegt und stellt der Arbeitnehmer erst mit Anschlussberufung den Auflösungsantrag, wird dieser unzulässig, wenn der Arbeitgeber die Berufung zurücknimmt (BAG, Urteil v. 3.4.2008, 2 AZR 720/06).