Änderungen im Überblick

Änderungshinweise

01.01.2022, Ressort: Sozialversicherung Bei der Berechnung der Sozialversicherungsbeiträge ist mindestens auf den Mindestlohn abzustellen. Ab dem 1.1.2022 beträgt dieser 9,82 EUR brutto pro Arbeitsstunde; zum 1.7.2022 wird er auf 10,45 EUR angehoben.

01.01.2021, Ressort: Sozialversicherung Arbeitnehmer haben grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf einen Mindestlohn. Seit dem 1.1.2021 beträgt der Mindestlohn 9,50 EUR brutto pro Arbeitsstunde; er wird vom 1.7.2021 an auf 9,60 EUR angehoben. Dieser Anspruch ist bei der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung mindestens zu berücksichtigen.

01.01.2020, Ressort: Sozialversicherung Arbeitnehmer haben grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf einen Mindestlohn. Seit dem 1.1.2020 beträgt der Mindestlohn 9,35 EUR (bis 31.12.2019: 9,19 EUR) brutto pro Arbeitsstunde. Der Mindestlohn wird bei der Beitragsberechnung selbst dann berücksichtigt, wenn der Arbeitgeber diesen nicht gezahlt hat, obwohl er dazu verpflichtet war.

01.07.2019, Ressort: Sozialversicherung Von "Arbeit auf Abruf" spricht man, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart haben, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung nur zu erbringen hat, wenn Arbeit tatsächlich anfällt. In derartigen Vereinbarungen ist u.a. eine wöchentliche Arbeitszeit festzulegen. Unterbleibt dies, wird eine Wochenarbeitszeit von 20 Stunden unterstellt.

01.07.2019, Ressort: Sozialversicherung Das Zuflussprinzip ist nicht nur bei der Beitragsberechnung, sondern auch bei der Beurteilung der Versicherungspflicht zu beachten. Das gilt z. B. beim Jahresarbeitsentgelt in der Krankenversicherung, bei der Geringfügigkeitsgrenze und bei Fällen im Übergangsbereich (bis 30.6.2019 = Gleitzone)

04.02.2019, Ressort: Sozialversicherung Arbeitnehmer haben grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf einen Mindestlohn. Seit dem 1.1.2019 beträgt der Mindestlohn 9,19 EUR (bis 31.12.2018: 8,84 EUR) brutto pro Arbeitsstunde.

01.01.2017, Ressort: Lohnsteuer Der Gehaltsverzicht eines Gesellschafter-Geschäftsführers führt zu einer verdeckten Einlage und damit zu einem lohnsteuerlichen Zufluss, wenn der Anspruch bereits wirtschaftlich entstanden ist. Hierbei kommt es laut Bundesfinanzhof maßgeblich darauf an, wann der Verzicht erklärt wurde. Verzichtet der Gesellschafter-Geschäftsführer bereits vor Entstehung seines Gehaltsanspruchs, wird er unentgeltlich tätig und es kommt nicht zum (fiktiven) Zufluss von Arbeitslohn.